Entwicklungsprogramme

Im folgenden stellen wir Ihnen einige Beispiel von maßgeschneiderten Entwicklungsprgrammen für spezielle Zielgruppen vor:

Beispiel 1: Entwicklungsprogramme für Führungskräfte

Ausgangslage beim Kunden (Modeindustrie):

YXZ-Schuhe geht weiter in der beständigen Entwicklung. Die dazu notwendigen Führungskräfte sind „an Bord“ geholt und / oder benannt worden. Diese Führungskräfte der zweiten und dritten Reihe bringen oft viel Engagement und noch relativ wenig Erfahrung im „Führungsgeschäft“ mit.

Zielsetzung:

Die Ziele des Entwicklungsprogramms für junge Führungskräfte sind:

  • Klarheit in der Führungsrolle und über die Führungsaufgaben zu gewinnen
  • Ausbildung einer klaren ziel- und lösungsorientierten Kommunikation zu Mitarbeitern, Kollegen auf der gleichen Ebene und oberen Führungskräften
  • Entwicklung eines individuellen Vorgehens zur Bearbeitung von Führungsthemen
  • Instrumente des Selbst- und Themenmarketings innerhalb und außerhalb des Unternehmens kennen und nutzen
  • Souveräneres Verhandeln mit internen und externen Partnern.

Vorgehen:

Für eine Gruppe von Führungskräften (bis zu sechs Personen) wurden intensive Seminare für eine Kleingruppe zu folgenden Themen durchgeführt:

  • Block 1: Rollenklärung und eigene Entwicklung gestalten (2 Tage)
  • Block 2: Rhetorik, Präsentation und Selbstmarketing (2 Tage)
  • Block 3: Verhandeln und Durchsetzen (2 Tage)

Zwischen den Seminarveranstaltungen werden zusätzlich je Teilnehmer drei Einzelcoachings angeboten. In diesen Coachings werden zunächst die individuellen Ziele und die Unternehmensziele identifiziert und Wege zur Zielerreichung erarbeitet. Es wird an den individuellen Themen der Teilnehmenden gearbeitet.

Am Abend des 1. Tages, des ersten Blocks ist ein Geschäftsführer anwesend. Er erläutert den Teilnehmern die Bedeutung guter Führungsarbeit und den Zusammenhang zum Führungsleitbild.

Diese Reihe wurde – mit Anpassungen – für den Kunden insgesamt viermal durchgeführt.

Sprechen Sie uns an: Führungskräfteentwicklung ist Maßarbeit, die auf das Unternehmen und die Führungskräfte zugeschnitten wird.

Beispiel 2: Entwicklungsprogramm Beratungskompetenz für den Kundenkontakt

Ausgangslage beim Kunden (Zeitarbeitsunternehmen):

Die Vertriebsaktivitäten sind immer stärker geprägt von der individuellen Situation des Kunden. Galt es früher, eine Standard-Dienstleistung oder ein Produkt schnell zu verkaufen, steht heute mehr und mehr die Beratung rund um Dienstleistungen und Produkte im Vordergrund. Für den Kunden ist es wichtig, dass seine individuelle Situation ernst genommen wird. Er möchte eine für sich passende Lösung. Je komplexer Produkte und Dienstleistungen werden, desto mehr müssen sie heute auf den Kunden zugeschnitten – „customized” – werden. Dazu tragen dann nicht nur die „Vertriebler”, sondern auch die Mitarbeitenden und Führungskräfte im „Innendienst” bei. Für die Aufgaben im Vertrieb bedeutet dies: Es geht um das individuelle Verstehen des Kundenwunsches und um das Übersetzen in ein passendes Angebot. Mitarbeitende und Führungskräfte im Vertrieb und im „Innendienst” mit Schnittstellen zum Kunden sind gefordert, sich diesen Herausforderungen zu stellen. Dazu ist es entscheidend, dass sie neben ihrer Fachkompetenz zusätzlich besondere Beratungskompetenzen entwickeln.

 

Zielsetzung:

In diesem Programm werden Sie:

  • lösungs- und zielorientierte Gesprächsführung erlernen
  • die eigene Persönlichkeit im Umgang mit den Kunden bewusst wahrnehmen und
  • Ihren individuellen Stil der Kundenansprache weiterentwickeln
  • Feedback nehmen sowie geben und als Quelle der (eigenen) Entwicklung schätzen
  • lernen
  • Methoden für die Vertriebsaktivitäten „Akquisition”, „Situationsanalyse”, „Bedarfserfassung”, „Angebotserstellung
  • (-design)” und „After-Sales-Betreuung” erlernen

 

Vorgehen:

Die intensive Verzahnung von Theorie und Praxis hilft, das Gelernte schnell in die Praxis umzusetzen:

  • Seminarblöcke zum Kompetenzerwerb (4 x 2 Tage)
  • Praxis in Kundenprojekten
  • Individuelle Coachings und Begleitung der Teilnehmenden in den Praxisprojekten (optional)
  • Intervisionsgruppen (selbstorganisiert, ca. 3-4 Treffen zu je 3-4 Stunden)
  • Praxisreflexionen (2 x 1 Tag Reflexion und Impulse für das eigene Praxisprojekt)

So kann das notwendige Know-how erworben und in der täglichen Praxis angewandt werden.

Beispiel 3: Entwicklungsprogramme für Prozessmanager

Ausgangslage beim Kunden (Luft- und Raumfahrtindustrie):

Die Prozessmanager bei XYZ sind die Schlüsselspieler bei der Umsetzung eines praxisorientierten und anwendungsfreundlichen Prozessmanagementsystems.

Für diese Gruppe wird eine über vier Jahre angesetzte Qualifikationsreihe durchgeführt.

 

Zielsetzung:

Inhalt der Qualifikationsreihe ist es, den Mitarbeitern, die als PzM tätig sind, eine praktische und nutzenstiftende Weiterentwicklung zu ermöglichen. Diese Weiterentwicklung soll auf drei Ebenen stattfinden:

  • Das Fach-Know how des Prozessmanagements soll vermittelt werden. Dazu gehören vor allem eine profunde Kenntnis des eingesetzten Systems bei XYZ sowie die Grundlagen professionellen Prozessmanagements. Neben dem Nutzen des vorhandenen Systems ist hier auch die kontinuierliche, kundenfreundliche Weiterentwicklung von Bedeutung.
  • Das Methoden-Know how: Wie kann die manchmal mühevolle und als leidig angesehene Beschäftigung mit dem Geschäftsmanagementsystem den internen Kunden (Mitarbeitern und Führungskräften) immer wieder als hilfreich vermittelt werden?
  • Die persönliche Kompetenz, die den PzM´lern hilft, sich z.B. auch gegen Widerstände zu behaupten und berechtigte Widerstände konstruktiv aufzunehmen.
  • DIe „Excellence“-Kompetenz: Wie können „Excellence“- oder „Reifegrad“-Modelle für die Weiterentwicklung der XYZ genutzt werden?

 

Vorgehen:

Im Folgenden bieten wir Ihnen Elemente in verschiedenen Variationen an:

  1. Beratung zur Entwicklung diverser Vorgehens (zu a) Thema: Projektmanagement bei Verbesserungsprojekten; b) Durchführung von Selbstbewertungen nach Excellence-Modellen und c) Etablierung einer kollegialen Beratung zwischen den Prozessmanager) bei Ihnen.
  2. Durchführen von Trainings für die Zielgruppe der Prozessmanager.

Als Jeweils 2-3 tägige Seminare mit je einem Tag Praxis-Follow-Up führen wir durch:

  • Der interne  Kunde des Prozessmanagers – zur Erstellung lesbarer Qualitätsdokumente (PzM 01)
  • Changemanagement und Teamentwicklung (Outdoor) (PzM-02)
  • Management von Organisationsprojekten (PzM-03)
  • Die Kennzahlen-Logiken aus Balanced-Scorecard und dem EFQM-Modell im Vergleich (PzM-04)
  • Das EFQM-Modell für Excellence als Grundlage von Selbstbewertungen (PzM-05)
  • Einführung in das Prozessmanagement (PzM-06)
  • Visualisierung von Prozessen mit den Werkzeugen Visio und ViFlow (PzM-06

Beispiel 4: Coaching für obere Führungskräfte

Coaching für obere Führungskräfte wird von uns hochindividuell angelegt. Nach einer intensiven Bedarfsklärung („Verwendungssituation“, wo genau soll etwas anders/besser laufen?) maßschneidern wir ein Programm. Dazu ziehen wir Spezialisten aus verschiedenen Disziplinen heran. In speziellen Fällen („Burn-Out“) arbeiten wir mit Medizinern zusammen, die ein individuelle Gesundheitsprogramm entwickeln und den Verlauf überwachen.

Ausgangslage beim Kunden:

Hier soll ein Beispiel mit einem Geschäftsführer benannt werden, der ein zusätzliches Aufgabenfeld dazubekam. Dieses plötzliche Wirken im internationalen Feld war mit enormen Stress und Versagensängsten gekoppelt.

Zielsetzung:

  • Schaffen einer ad hoc Unterstützungsstruktur für Verhandlungssituationen in denen Englisch gesprochen wird (z. B. durch Simultanübersetzung).
  • Individuelles Coaching zum Ausbau der mentalen Bereitschaft, die englische Sprache vertiefend zu erlernen.
  • Hohe Wertschätzung der bisherigen Lernerfahrungen, um auf diesen Erfahrungen aufbauend ein Entwicklungsprogramm zu gestalten.
  • Gezielte Interventionen, auch mit Hilfe ungwöhnlicher Interventionen (Arzt, Heilpraktiker), der z.B. unter Anwendung der energetischen Psychologie Lernbarrieren auflöst.
  • Individuelles Training durch gezielten, suggestopädischen Einzelunterricht, um Situationen zu bewältigen, in denen Englisch gesprochen wird. Kennzeichen dieser Methode ist eine extrem erhöhte Aufnahmekapazität im Vergleich mit herkömmlichen Lernmethoden.
  • Organisation eines oder mehrerer Intensivtrainings in einem englisch-sprachigen Land, z. B. Malta, England, USA
  • Gezielte Einzelcoachings nach Bedarf, um das Ausfüllen der neuen Rolle (Geschäftsführer mit internationalen Aufgaben) an- und wahrzunehmen.

 Vorgehen:

In dem gezielten und individuell abgestimmten Entwicklungsprogramm wurde durch die Hinzunahme verschiedener Methoden, Coachingverfahren, Lerntechniken und Unterstützungssystemen ein Intensivprogramm aufgelegt, das in der folgenden Grafik skizziert ist:

Entwicklungsplan FK


Das Coaching oberer Führungskräfte ist Vertrauenssache. Lassen Sie uns über Ihre Bedarfe sprechen.

 

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